Beide Negativserien halten auch nach dem 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga weiter an. Während Eintracht Frankfurt beim Debüt von Trainer Albert Riera nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinauskommt, verpasst der 1. FC Union Berlin es, sich zum 60. Geburtstag nachträglich selbst zu beschenken.
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Nach einer imposanten Choreo anlässlich des 60. Geburtstags von Union musste Schiedsrichter Sören Storks die Partie nach wenigen Minuten unterbrechen. Nach einer sechsminütigen Pause aufgrund der Nebelbildung ging es weiter, die erste “Halb-Chance” ließ dennoch auf sich warten. Den Schuss von Aljoscha Kemlein (21. Minute) blockte Arthur Theate locker, sodass Kaua Santos weiter beschäftigungslos blieb.
Der einzige Aufreger bis dato – die unnötige Gelbe Karte für Arnaud Kalimuendo, der den Ball nach dem Pfiff von Storks noch wegschoss. Spielerische Akzente setzte der Franzose dann in der 28. Minute, doch die Hereingabe aus abseitsverdächtiger Position fand keinen Abnehmer. Generell schlug die Eintracht aus knapp 77 Prozent Ballbesitz noch keinen Vorteil, die meiste Zeit rollte der Ball in den Reihen der Mittelfeldspieler.
Dann entschieden sich auch die “Eisernen”, aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Nach einer Ecke landete ein Chaibi-Klärungsversuch bei Kemlein, der den Ball volley nahm und Santos zur ersten Parade zwang. Sekunden später lud Frankfurt-Kapitän Koch Ilyas Ansah mit einer missglückten Rückgabe zur Führung ein, doch der Stürmer verzog den Lupfer aus 16 Metern zu überhastet.
Wer sich mit dem Wiederanpfiff mehr Torchancen versprach, sah sich bereits nach wenigen Minuten enttäuscht. Die Südhessen versuchten es weiter mit viel Ballbesitz, kreative Momente ließ die Mannschaft jedoch weiterhin vermissen. Und wenn doch mal ein Ball in den Berliner Strafraum gelangte, vergaben die Gäste die Chancen leichtfertig, wie Oscar Hojlund, der aus fünf Metern deutlich verzog (57.).
Die Köpenicker standen weiter kompakt und stellten die Frankfurter vor einige Herausforderungen. Beide Trainer versuchten daher, mit neuen Spielern Einfluss aufs Spielgeschehen zu nehmen, was jedoch vorerst misslang. Dennoch: Für die Eintracht war das 0:0 ein erster Erfolg, im Jahr 2026 blieb die Mannschaft noch keine Hälfte ohne Gegentor. Die Null wackelte in der 75. Minute jedoch zum ersten Mal ordentlich, als Derrick Köhn aus schwierigem Winkel nur den Pfosten traf.
Die Hauptstäder wirkten nun zunehmend aktiver, doch das Tor fiel auf der Gegenseite. Ayoube Amaimouni-Echghouyab brachte den Ball von rechts in den Strafraum, Christopher Trimmel konnte zwar klären, aber legte damit unfreiwillig für Mahmoud Dahoud auf. Der 30-Jährige verpasste allerdings die erste Einschussgelegenheit und legte damit perfekt für Nathaniel Brown vor. Der traf den Ball perfekt und markierte den 1:0-Führungstreffer (84.).Das nahm offenbar auch Berlin zum Anlass für mehr Offensivbemühungen – und konnte sich eine Minute nach der Führung bei Hojlund bedanken. Der Däne zog Rani Khedira abseits des Balles im Strafraum zu Boden und ließ Storks keine Wahl: Elfmeter für Union und Gelb-Rot für Hojlund. Leopold Querfeld traf mit etwas Glück zum 1:1-Ausgleich. In der Nachspielzeit gefährdete Santos den Punkt mit einem unkonzentrierten Pass im Aufbau, der eingesprungene Dahoud konnte aber Schlimmeres verhindern.
Startaufstellungen:
FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Nsoki – Trimmel, R. Khedira, Köhn, Schäfer, Kemlein – Jeong, Ansah
Trainer: Steffen Baumgart
Eintracht Frankfurt: Kaua Santos – Kristensen, R. Koch, Theate, Brown – Larsson, Doan, M. Götze, O. Höjlund, Chaibi – Kalimuendo
Trainer: Albert Riera
Schiedsrichter: Sören Storks
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