Der FC Bayern München hatte gegen Eintracht Frankfurt lange alles im Griff, dann wurde es aber noch einmal spannend. Am Ende stand ein knapper Sieg.
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Beim Startelf-Comeback von Jamal Musiala spielten von Beginn an nur die Bayern, sie ließen Ball und Gegner laufen. Die Führung war deshalb nur eine Frage der Zeit, und sie fiel in der 16. Minute. Nach einer Ecke bekam die Eintracht den Ball nicht geklärt, Pavlovic zog aus 16 Metern ab – und Torwart Kaua Santos machte dabei keine besonders gute Figur.Vier Minuten später dann schon das 2:0, und wieder war es eine Ecke, die die Gäste nicht verteidigt bekamen. Am kurzen Pfosten verlängerte Jospi Stanisic mit dem Kopf, in der Mitte musste Kane nur noch einnicken. Die Bayern blieben dominant und spielfreudig, ihr Torwart Jonas Urbig, der den verletzten Manuel Neuer vertrat, hatte weiter keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Viel zu schnell ging das Leder bei Ballbesitz der “Adlerträger” verloren. Erst in der 39. Minute tauchte Frankfurt zum ersten Mal im Bayern-Strafraum auf. Nach einem Stellungsfehler von Dayot Upamecano hatte Jean Bahoya mal ein wenig Platz, sein Schuss war aber kein Problem für Urbig. Mit 2:0 für die Münchner ging es in die Pause und damit waren die Gäste aus Hessen gut bedient.
Frankfurt kam verbessert aus der Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Dahoud die Chance zum Anschluss, sein Kopfball nach einer Flanke von Ritsu Doan strich aber am Kasten der Bayern vorbei. Das Strohfeuer währte aber nicht lange, die Bayern übernahmen schnell wieder das Kommando. Luis Diaz, Michael Olise und Kane vergaben Chancen zum 3:0.Ein Lichtblick für die Eintracht war dann das Comeback von Stürmer Burkardt, der nach langer Verletzungspause nach gut einer Stunde eingewechselt wurde. Kaum war der Stürmer auf dem Platz, hatte er auch schon die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Kalimuendo spielte auf der rechten Seite Mario Götze frei, dessen Hereingabe zu Burkardt kam, doch der traf nur den Pfosten.
Beim Anschlusstreffer der Eintracht wäre die Partie wieder offen gewesen. Die Bayern hatten sich das selbst zuzuschreiben. Sie schalteten in der Arbeit gegen den Ball einen Gang zurück und ließen vorne ihre Chancen liegen. Bis zur 68. Minute. Da machten die Münchner mitten hinein in die kleine Drangphase der Eintracht den dritten Treffer. Nach einem schlimmen Fehler im Aufbau kam der Ball über Joshua Kimmich zu Kane, der nicht lange fackelte und aus 22 Metern genau ins Eck traf. Kane stand wenige Minuten später erneut im Mittelpunkt. Da traf er bei einer unglücklichen Abwehraktion im Strafraum Oscar Höjlund – und Schiedsrichter Tobias Reichel entschied nach VAR-Überprüfung auf Strafstoß, den Burkardt verwandelte.
Die Bayern wurden nachlässig. Kimmich geriet am eigenen Strafraum unter Druck und spielte dann einen verheerenden Querpass auf Min-jae Kim, Kalimuendo war eher am Ball und traf zum 2:3. In der siebenminütigen Nachspielzeit wurde es dann noch einmal brenzlig für die Bayern, doch Götze verfehlte den Ausgleich nur knapp. Am Ende brachten die Münchner den Vorsprung über die Zeit.
Startaufstellungen:
FC Bayern München: Urbig – Stanisic, Upamecano, M.-J. Kim, Davies – Pavlovic, Kimmich, Olise, Musiala, Luis Diaz – Kane
Trainer: Vincent Kompany
Eintracht Frankfurt: Kaua Santos – Collins, Skhiri, Amenda – Doan, Brown, O. Höjlund, Larsson, Dahoud, Amaimouni-Echghouyab – Bahoya
Trainer: Albert Riera
Schiedsrichter: Tobias Reichel
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