Obwohl sich bei Eintracht Frankfurt der nächste Stürmer verletzt, siegen die Hessen bei Albert Rieras Heimdebüt am 22. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach 3:0 (2:0) und vergrößern dessen Krise in der Fußball-Bundesliga.

Durch den überraschend klaren Sieg bejubelt die Eintracht den ersten Dreier im Jahr 2026 und hat mit vier Punkten aus zwei Spielen seit Rieras Amtsantritt erst einmal wieder Luft zum Durchatmen. Die Gladbacher haben nach dem 4:6 im Hinspiel nun in zwei Partien gegen Frankfurt neun Gegentreffer kassiert und warten seit sechs Bundesligapartien auf einen Erfolg. Nathaniel Brown erzielte die Frankfurt Führung (24. Minute), Ayoube Amaimouni-Echghouyab gelang das 2:0 (34.), Ansgar Knauff besorgte den Endstand (75.).
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In der 4. Minute eröffnete die Eintracht die Partie mit der ersten Torannäherung. Nach einem langen Ball auf Arnaud Kalimuendo spielte Moritz Nicolas aber clever mit, eilte aus seinem Tor und blockte den Versuch des Frankfurter Angreifers, der die Kugel mit dem langen Bein an Gladbachs Keeper vorbeispitzeln wollte.

Die nächste Chance bedeutete dann schließlich auch die erste Änderung auf der Anzeigetafel: Nathaniel Brown setzte sich auf seiner linken Seite stark gegen zwei Gegenspieler durch und schickte Jean-Matteo Bahoya auf die Reise, der sprintete durch und legte in die Mitte zurück, wo Brown aus vollem Lauf ins lange Eck zum 1:0 abschloss und dabei keinen wirklichen Gegenspieler hatte. Obwohl die Borussen in der Folge augenscheinlich mehr für das Spiel taten und sich immer mal wieder durchaus gefährlich annäherten, waren es die Frankfurter, die nachlegten: In der 34. Minute fand der agile Bahoya bei einem Lauf durchs Zentrum rechts Amaimouni-Echghouyab, der beherzt nach innen zog, abschloss und dann das Glück des Tüchtigen hatte, weil Lukas Ullrichs Fuß die Kugel unhaltbar ins lange Eck zum 2:0 abfälschte.

Eugen Polanskis Mannschaft blieb trotz der zwei Nackenschläge aktiv, spielte sich gegen eine sichtlich verunsicherte Eintracht-Abwehr immer wieder Gelegenheiten heraus, scheiterten aber an der fehlenden Zielgenauigkeit (Philipp Sander 30., Kevin Stöger 45.) oder einem in letzter Sekunde dazwischengeworfenen Frankfurter Bein (Sander 42., Reitz 43.). Das 2:0 zur Pause entsprach jedenfalls nicht völlig dem Spielverlauf, die Eintracht war schlichtweg die effektivere Mannschaft gewesen.

Im zweiten Durchgang drückten die Gladbacher zu Beginn direkt weiter: Nach einer Flanke von rechts scheiterte Haris Tabakovic mit seinem Kopfball am fliegenden Kaua Santos (48.). Insgesamt gelang es der Riera-Elf nun aber deutlich besser, die Borussen vom eigenen Tor fernzuhalten – und das, obwohl auch Rasmus Kristensen in der Pause angeschlagen hatte draußen bleiben müssen. Mit cleveren Fouls, viel Laufbereitschaft und etwas mehr Druck gegen den Gladbacher Aufbau kontrollierten Mario Götze und Co. die Partie, ohne selbst viel Ballbesitz zu haben.

Anstatt einer großen Gladbacher Schlussoffensive gab es dann in der 75. Minute die Vorentscheidung: Nach einem langen Ball von Kaua Santos nahm Takai die Kugel viel zu leichtfertig und unsauber an und bekam eine schmerzhafte Kostprobe der Antrittsschnelligkeit von Knauff: Der eben für Götze eingewechselte Angreifer nahm Takai die Kugel vom Fuß und vollstreckte eiskalt gegen Nicolas zum 3:0.

Die klare Führung verschaffte den Gastgebern sichtlich mehr Selbstvertrauen, auch der zuletzt oft so wackelige Kaua Santos zeichnete sich in der Schlussphase noch mal mit einer tollen Parade gegen Wael Mohya aus (84.), holte sich dafür die Glückwünsche seiner Kollegen ab und bejubelte dann mit ihnen den lang ersehnten Sieg. Für Polanski könnten die kommenden Tage trotz gerade im ersten Durchgang guter Leistung indes durchaus ungemütlich werden.

Startaufstellungen:
Eintracht Frankfurt: Kaua Santos – Kristensen, Amenda, R. Koch, Brown – Larsson, Amaimouni-Echghouyab, Doan, M. Götze, Bahoya – Kalimuendo
Trainer: Albert Riera

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Takai – Engelhardt, Castrop, Ullrich, Reitz, Stöger – Honorat, Tabakovic
Trainer: Eugen Polanski

Schiedsrichter: Martin Petersen

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